Fußpflege & Kosmetik Julia Staubitz

Liebe Kunden/innen!

 

Was bedeutet das neue Infektionsschutzgesetz für die Kosmetik und Fußpflege?
Die "Bundes-Notbremse" tritt in Kraft, wenn die 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche) in unserem Landkreis an drei Tagen hintereinander über 100 liegt. Dann gilt Folgendes:
Nicht-medizinische körpernahe Dienstleistungen sind untersagt, d.h. kosmetische Behandlungen. Eine Ausnahme gibt es für die Fußpflege.
Kunden/innen müssen allerdings einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist und eine FFP2 Maske oder OP-Maske tragen.
Die "Notbremse" tritt erst dann wieder außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100 liegt.
§ 28b Absatz 1 Ziffer 8 des Infektionsschutzgesetzes vom 22. April 2021

 

 

§9 Körpernahe Dienstleistungen

(1) Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, bei denen dienstleistungsbedingt das Abstandsgebot zwischen der Leistungserbringerin oder dem Leistungserbringer und der Leistungsempfängerin oder dem Leistungsempfänger nicht eingehalten werden kann, haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen in ihren Betrieben Folgendes sicherzustellen:

  1. die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung,
  2. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  3. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
  4. das Erfassen von Personendaten der Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger in einem Kontaktnachweis nach § 1 Absatz 3 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  5. in geschlossenen Räumen einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen.

(2) Die Tragepflicht nach Absatz 1 Nummer 3 gilt nicht, wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt. In diesen Fällen ist die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur dann zulässig, wenn die Leistungsempfängerin oder der Leistungsempfänger der Leistungserbringerin oder dem Leistungserbringer ein tagesaktuelles Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorlegt. Die Pflicht zur Vorlage eines tagesaktuellen Testergebnisses nach Satz 2 gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

 

Bei weiteren Fragen rufen Sie mich einfach an unter:

Telefon: 03377/2012238

 

Julia Staubitz

 

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